Entwicklung des finalen Projekts (Teil 3) Feinschliff

Technisch war unser Projekt nun fast vollständig, es fehlte nur noch der Feinschliff um es zu vollenden.
Doch auch hier dauerte wieder alles länger als geplant, denn es mussten über Tage viele kleine Aspekte angepasst werden und so mancher Fehler entpuppte sich als wesentlich schwerer zu lösen als gedacht.

Wir mussten leider feststellen, dass unsere Teile für das „U“ und die Platte, an der die Servos befestigt sind, zu dünn sind. Die gesamte Konstruktion war wackelig und wirkte nicht sicher genug. Außerdem fing alles stark an zu Wackeln, wenn man die Servos in Betrieb nahm. Deshalb entscheiden wir uns, doch ein stärkeres und schwereres Stück Holz zu nehmen. Wir mussten jetzt natürlich alles wieder neu cutten, unser altes Modell abbauen und komplett neu bauen, wodurch wir einiges an Zeit verloren haben.

Wir hatten uns bei einem der ersten Meetings dafür entschieden einen 360° Servo zu bestellen, dieser ist nach langer Wartezeit nun endlich angekommen, sodass wir auch diesen endlich einbauen konnten. Nach dem Einbau ist uns aufgefallen das dieser nicht hunderprozentig ruhig und grade läuft, woraufhin wir unsere Drehplatte, den Servoaufsatz und die Servobefestigung, bis wir zufrieden waren, überprüfen mussten.

Um die Pedale in Betrieb nehmen zu können, müssen wir diese auch noch sauber verkabeln. Zu diesem Zweck haben wir eine weitere Platine für die beiden Pedale gelötet und an einem Pedal befestigt. Das Anbringen der Stecker war zwar auch wieder mit diversen kleinen Schwierigkeiten verbunden, jedoch brachte das der ganzen Konstruktion eine enorme Flexibilität!

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Nach dem Verkabeln, haben wir beide Pedale ausführlich getestet und sind dabei auf ein großes Problem gestoßen: Ein Pedal überträgt keine ordentliche Werte.

Die Fehler waren behoben und ein drittes binäres „Pedal“ zum ändern der Modi und der zugehörigen LEDs. Dafür haben wir uns durch diverse Schalter gesucht bis wir einen passenden gefunden haben, der mit dem Fuß betätigt wird und am besten auch noch genug widerstand hat und ein akustisches Feedback gibt, sodass man einfach merkt, dass der Modus gewechselt wurde (respektive der Knopf gedrückt wurde). Als wir zufrieden waren mit unserem Knopf haben wir uns eine Box entworfen wo wir diesen möglichst leicht und praktisch befestigen können. Diese haben wir wieder gelasercuttet. Dann haben wir den Knopf befestigt, Kabel rausgeführt die Box geleimt und trocknen lassen.

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Als diese trocken war und hielt haben wir ausprobiert wie sie sich bedienen lässt. Wir waren sehr erfreut das wir eine sehr kleine Box hinbekommen haben, die sehr Praktisch und stabil ist aber gleichzeitig auch schön aussieht und ein schönes Feedback gibt.

Die Verkabelung der Pedale war nicht das Einzige, die wir verbessern/verändern mussten. Die Kabel für die Servos waren zu kurz, dass eine Verlängerung unabdingbar war, da sonst die Kabel an den Holzplatten hängen geblieben wären und uns womöglich Schaden angerichtet hätten.

Die Verlängerung der Kabel haben natürlich nicht dazu geführt, dass der Kabelsalat hinter unserer Hauptbefestigung schöner wurde. Daraufhin haben wir uns entschlossen eine Abdeckung einerseits für die LED-Kabel und den hinteren Servo zu fertigen und andererseits noch eine weitere große Box herzustellen, die den Galileo einhüllt und die Kabelmasse verdeckt.

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Damit man sowohl Handsteuerung als auch Pedale an einem Gerät nutzen kann, brauchten wir eine Art Umschalter. Diesen bauten wir in Form eines einfachen Kippschalters an die Handsteuerung an. Auch die entsprechende Gravierung nahmen wir noch im Nachhinein mit dem Laser-Cutter an der schon geleimten Box vor. Dafür war die roter Laser Funktion des Laser-Cutters hilfreich. So konnten wir die Position der Gravur vor dem eigentlichen Gravieren überprüfen, da VisiCut nicht auf zentimeter hohe Boxen kalibriert war.

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Um den Lötinator möglichst vielseitig Nutzen zu können, war von Anfang an unsere Idee die Arbeitsplatte möglichst leicht adaptierbar zu machen. Deswegen haben wir sie mit einem Lochraster versehen. Dafür brauchten wir, auch für Demonstrationszwecke, Aufsätze für dieses Raster. Für den ersten Aufsatz verwendeten wir Krokodilklemmen, da sich an diesen einfach diverse Kabel und andere Bauteile befestigen lassen, für den zweiten Aufsatz wurden breitere Klemmen (für Platinen usw.) verwendet. Diese wurden dann einfach mit Schrauben und Muttern an der runden Arbeitsplatte befestigt.

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Natürlich funktioniert der Lötinator nicht ohne entsprechende Software. Auch diese brauchte noch den Feinschliff. Vorallem Aspekte wie die Geschwindigkeit und generelle Fragen des Mappings von Pedalen bzw. Handsteuerung auf Servos. Mussten hier noch angepasst werden.Allem in allem verlief die Programmierung aber ohne weitere Probleme. Die Software besteht aus zwei großen Ausführungspfaden welche zwischen Joystick und Pedale unterscheidet. Ist der Joystick gewählt, so wird die Position des Joysticks direkt auf die Position der Platte übertragen. Der Drehknopf an der Handsteuerung dient dazu die Platte zu drehen und man kann mit ihm die Geschwindigkeit einstellen. Ist der Pedalmodus gewählt so wird die Arbeitsplatte relativ bewegt. Die Geschwindigkeit wird geregelt, indem je nach Position des Pedals, die Wartezeit zwischen den Erhöhungen des Winkels reduziert oder erhöht wird.

Letzte Tests wurden durchgeführt, und als alles perfekt funktionierte begann der Aufbau für die Präsentation!

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