Entwicklung des finalen Projekts (Teil 2)

Nach dem die ersten Tage im Fablab schon so erfolgreich waren, starteten wir auch hoch motiviert in die nächsten Tage, die wird dort verbringen sollten, denn es gab noch viel zu tun.

Nachdem der Prototyp der Pedale ja schon parallel gefertigt wurden, ging es nun daran auch die finale Version dieser zu erstellen. Dazu wurden auch wieder viele Teile mit dem Laser-Cutter zugeschnitten und mit Winkeln befestigt. Weiterhin wurden Widerstände an die Platinen gelötet und eine grobe Verkabelung angebracht.
Die Pedale funktionieren auch nach dem Prinzip eines Potentiometers. Hier ist es eher ein diskretes Potentiometer, da der Abnehmer (eine Schlossschraube) über eine Streifenplatine schleift. Zwischen jeder einzelnen Linie der Streifenplatine fallen an einem Widerstand Spannung ab. Die Widerstände sind hier mit 100 Ohm bemessen, da wir ein möglichst hochohmiges Potentiometer benutzen wollten, um mit niedrigen Strömen zu arbeiten. Insgesamt fällt an 38 Widerständen à 100 Ohm 5 Volt ab. So beläuft sich der Strom auf unter 2mA pro Platine.

Der Prototyp (erstes Bild) ist schnell mit MDF-Platten, einer Stichsäge und einer Flex (da keine passenden Holzschrauben vorhanden waren) zusammengezimmert, um das Funktionsprinzip und die Aufhängung der mechanischen Teile, insbesondere des Abnehmers und der Zugfeder des Pedals, zu testen. Hier war wieder wichtig: Beim Machen kommt die Erkenntnis, welche Feder in welchem Abstand benutzt werden muss. Zum Bau des Pedals sei auf diesem Instructable http://www.instructables.com/id/Loetinator/ verwiesen.

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Außerdem konnten wir heute endlich die Hauptsäule an der Grundplatte befestigen und hatten somit erstmals etwas, was im Ansatz nach Lötinator aussah. Vorher wurden allerdings noch in einem langen Prozess die Beleuchtungs- und Mode-LEDs mit Widerständen, Verkabelung und Holzabdeckungen versehen und zusammen mit Schaltern und Steckern an der Hauptsäule befestigt.

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Weiterhin war mittlerweile auch die 3D-gedruckte Sonderbefestigung fertig und konnte noch mit der Platte des Prototypen am U befestigt werden.

Als dann der Galileo auch an der Grundplatte befestigt war und die Verkabelung mittlerweile Urwald ähnliche Ausmaße annahm entschieden wir uns noch eine zusätzliche Platine zu fräsen um die ganzen Kabel an einer Stelle gezielt zusammen zu führen und dort einfach durch Stecker flexibel ein und aussteckbar zu machen.

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