Die ersten Schritte…

Nachdem die Grundidee des Lötinator geklärt wurde, ging es nun an die Umsetzung. Im ersten Meeting stellten sich natürlich unzählbare Fragen, die grundsätzlichsten davon waren:

  • Welche Gestalt hat unser Lötinator? Ist es eine bewegliche Arbeitsplatte, ein schwenkbarer Arm, eine flexible „dritte Hand“? Wie praktisch sind diese jeweils?
  • Funktioniert die Steuerung über Fußpedale? Wie viele Pedale braucht man überhaupt? Sind diese auch so intuitiv bedienbar, dass sie kein Hindernis darstellen? Entwerfen wir die Pedale selber oder kaufen wir fertige Pedale? Übertragen wir ein analoges oder digitales (USB) Signal an den Intel Galileo? Wieviel Reverse Engineering benötigt ein fertiges Pedal mit digitalen Signalen?
  • Braucht man noch weitere Bedienmöglichkeiten neben den Pedalen wie einen kleinen Joystick, einen Drehknopf oder ähnliches?
  • Wie viele Bewegungsachsen machen Sinn, ab wann ist eine Achse unnötig? Wie werden die Achsen angeordnet? Was für Servos oder Motoren kommen in Frage, und wie schaffen wir es, die Drehpunkte der drei Achsen möglichst nahe beieinander zu halten?
  • Wie binden wir den Intel Galileo am besten an, wie setzen wir die Steuerung um? Was alles bietet uns der Microcontroller?
  • Schlussendlich noch: Wie verfahren wir mit dem Projektmanagement? Als kleines Team von fünf Mitgliedern ist dies nicht so problematisch, aber dennoch nicht zu unterschätzen.

All diese Fragen wurden lange diskutiert, Blöcke mit groben Entwurfszeichnungen vollgezeichnet, die dann doch wieder verworfen wurden. Als Projektmanagement-Tool wurde Slack ausgewählt, vollkommen ausreichend für unsere Ansprüche, denn es bietet die Möglichkeit zu diskutieren, schnell Informationen den gesamten Team zukommen zu lassen, aber auch Dateien und ähnliches hochzuladen. Als weiteres Vorgehen wurde beschlossen, einen simplen, funktionalen Lego-Prototypen zu konstruieren, um überhaupt die „Usability“ des Projektes zu testen. Der Prototyp sollte folgende Spezifikationen besitzen:

  • Eine um drei Achsen bewegliche, kleine Arbeitsplatte. Schwenkbar und kippbar.
  • Zwei Fußpedale zum Angeben der selektierten Achse. (Z.B. Nach rechts drehen und nach links drehen)
  • Ein Pedal oder Schalter zum Selektieren der zu bewegenden Achse (Z.B. eine der beiden Kippachsen).
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